Donnerstag 30. März 2017

6. April 2013

Einsätze

Letztes Anzünden des Christbaumes und die Folgen

Beim letztmaligen Anzünden der Kerzen am 10. 1. 2004 geriet ein Christbaum in Brand. Der Brand breitete sich in weiterer Folge rasch über ein gesamtes Reihenhaus in der Adolf Loos Gasse im 21. Wiener Gemeindebezirk aus. Bei der Ankunft der Feuerwehr stand das Haus bereits in Vollbrand, die Bewohner hatten sich durch das Küchenfenster ins Freie retten können. Von der ersten Löschgruppe wurde die Haustüre welche von innen mir einem Zusatzschloss verriegelt war gewaltsam geöffnet und ein Rohr unter Atemschutz vorgetragen. Von der zweiten Gruppe wurde ein weiteres Rohr in den Garten vorgenommen, von den restlichen Kräften der Löschbereitschaft wurde eine Zubringleitung errichtet.

Nach dem Löschen des Brandes wurde das Brandgut im erforderlichen Ausmaß in den Garten geräumt, das Haus wurde mit dem Hochleistungslüfter und zwei Ringlüftern entraucht. Durch die extreme Hitze in dem vom Brand betroffenen Haus war die Decke so stark beschädigt worden, dass die eingehängten Ziegel herunter fielen. Die weitere Benützung des Objektes musste in Absprache mit dem Permanenzingenieur behördlich untersagt werden, Strom-, Gas- und Wasserzufuhr wurden gesperrt.

Da alle Bewohner des Hauses vom Rettungsdienst in ein Spital gebracht worden waren, wurde die Tierrettung zur Übernahme eines im Garten untergebrachten Hasen angefordert. Alles in allem jedenfalls ein Abschluss der Weihnachtszeit, der den Betroffenen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird! Siehe zu diesem Thema auch: Wie verursacht man einen anständigen Cristbaumbrand?

© 1999 - 2017 - firefighter.at - Das Magazin für Einsatzkräfte
http://firefighter.at/