Dienstag 17. Oktober 2017

6. April 2013

Einsätze

Tangente: Einer fällt um und alles steht!

Aus ungeklärter Ursache verunglückten am 02. 06. 2004 um ca. 07:00 Uhr auf regennasser Fahrbahn drei PKW, ein Klein-LKW und zwei ausgewachsene Lastautos.

Dabei stürzte ein LKW um und blieb quer zur Fahrrichtung liegen. Dieser LKW hatte eine mit Erde gefüllte Mulde transportiert, die ebenfalls auf die Fahrbahn stürzte und Teile des Ladegutes waren auf beiden Fahrtrichtungen verstreut.

Nach Ankunft der Feuerwehr wurde in Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei begonnen, die Fahrtrichtung Süd zu säubern.

Nach Freigabe durch das Verkehrsunfallkommando wurde der umgestürzte LKW mit dem Abschleppfahrzeug-LKW „Landstraße“ aufgestellt und anschließend mit dem Unterfahrlift aufgenommen und beim Gewerbepark Stadlau abgestellt.

Der Fahrer war nicht verletzt worden und konnte den Transport begleiten. Die Mulde wurde ebenfalls mit dem Abschleppfahrzeug-LKW „Landstraße“ wieder aufgerichtet. Die meiste Erde musste händisch in die Mulde geschaufelt werden, erst anschließend konnte sie von einem zweiten Fahrzeug aufgenommen und abtransportiert werden.

Beim zweiten LKW wurde von der Feuerwehr das linke Vorderrad gewechselt. Der Fahrer konnte anschließend die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. Er wurde angewiesen, sofort nach dem Verlassen der Autobahn das Auto abzustellen und einen Abschleppdienst zu verständigen, da die Beschädigungen am Fahrerhaus und Rahmen eine längere Fahrt nicht zuließen.

Der rote Suzuki – der Fahrer war verletzt und vom Rettungsdienst abtransportiert worden - musste mittels Lastkette im direkten Zug mit dem Bergelöschfahrzeug „Landstraße“ von der Fahrbahn entfernt und an einer von der Sicherheitswache bezeichneter Stelle gesichert abgestellt werden.

Der Besitzer des schwarzen Fiat wechselte das rechte Vorderrad an der Unfallstelle und wurde von der Feuerwehr angewiesen, nach Verlassen der Autobahn eine Fachwerkstätte aufzusuchen.

Alle anderen Fahrzeuge konnten nach der Räumung der Unfallstelle ihre Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen.

Auf der Gegenfahrbahn war es durch Schaulustige ebenfalls zu einem Verkehrsunfall gekommen, wobei hier nur ein PKW händisch verschoben werden musste. Anschließend konnte die Fahrbahnrichtung Süd freigegeben werden.

Zwei Stunden nach dem Alarm waren alle Fahrzeuge von der Fahrbahn entfernt und die Einsatzstelle wurde zwecks Säuberung der Straße und Instandsetzung der Leitschienen an die Sicherheitswache und Autobahnmeisterei übergeben.
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