Mittwoch 18. Oktober 2017

6. April 2013

Einsätze

<marquee>Aktuelles kurz berichtet</marquee>

Wiener Berufsfeuerwehr: Mehr als 20.000 Einsätze!

In den frühen Morgenstunden des 9. 8. 2004 überschritten die Einsatzzahlen der Wiener Feuerwehr die 20.000er-Grenze. Unter der Einsatznummer 20.000 musste lediglich eine Brandmeldeanlage nach einer Fehlauslösung rückgestellt werden aber bereits wenig später spielten sich in der Mantlergasse im 13. Wiener Gemeindebezirk dramatische Szenen ab. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung in Vollbrand. Die beiden Bewohner der Brandwohnung hatten sich selbst in Sicherheit bringen können, durch die starke Rauchentwicklung und dem massiven Flammenaustritt aus den Fenstern war jedoch den restlichen Bewohnern im ersten und zweiten Obergeschoss der Fluchtweg abgeschnitten. Einige Personen waren bereits auf die Balkone und Fenster geflüchtet und riefen lautstark um Hilfe. Von der Feuerwehr wurden zehn Personen sofort über eine Leiter bzw. mit Fluchtfiltermasken über das Stiegenhaus gerettet und mit Rauchgasvergiftungen an den Rettungsdienst übergeben. Der Brand wurde mit einem Rohr unter Atemschutz im Innenangriff und einem Rohr über eine Drehleiter angegriffen und konnte rasch gelöscht werden. Die Entrauchung des Objektes wurde mit einem Hochleistungslüfter bewerkstelligt. Während des Einsatzes wurden in einer Wohnung zwei Katzen vorgefunden. Sie wurden bis zum Eintreffen der Tierrettung mit Sauerstoff versorgt. Von der Wiener Feuerwehr werden jährlich ca. 32.000 Einsätze abgewickelt. Ungefähr ein Drittel davon sind Brandeinsätze, beim Rest handelt es sich um technische Einsätze wie Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen oder Schadstoffeinsätze. Die regelmäßigen Zuwachsraten bei den Einsatzzahlen der Wiener Feuerwehr resultieren unter anderem aus dem gestiegenen Verkehrsaufkommen.

Bergen einer Kabeltrommel

Von unbekannten Personen war am 9. 8. 2004 eine Erdkabeltrommel mit einem Durchmesser von ca. zwei Meter in den Donaukanal geworfen worden. Die Kabeltrommel verfing sich unter einem Anlegeponton der DDSG.

Von zwei Feuerwehrtauchern wurden geeignete Anschlagmittel an der Kabeltrommel befestigt und in weiterer Folge konnte sie mit einer Drehleiter aus dem Donaukanal gehoben werden.

Die Trommel wurde am Treppelweg gesichert abgelegt, auch eine ca. 30 Meter von der Einsatzstelle entfernt stehende Kabeltrommel wurde umgelegt, um böswillige Manipulationen zumindest deutlich zu erschweren.

Wenn bei derartigen Vorkommnissen der oder die Verursacher ermittelt werden können, bekommen sie einen netten Brief von der Feuerwehr an den sie noch lange denken werden. Er beinhaltet nämlich eine Rechnung über die Einsatzkosten, die sich in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes gewaschen hat!

Verletzte Frau durch zufällig vorbeikommende Feuerwehrkräfte erstversorgt

Beim Einrücken von einem Einsatz am 21.07.2004 wurde von der Fahrzeugbesatzung des Bergelöschfahrzeugs „Brigittenau“ eine auf der Straße gestürzte Person vorgefunden. Die verletzte Frau wurde professionell erstversorgt und in weiterer Folge an den Rettungsdienst übergeben.
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