Donnerstag 17. August 2017

6. April 2013

Einsätze

Schweinerei bei Feuerwehreinsatz!

Grunz!

Da staunten die Feuerwehrmänner nicht schlecht, als sie wegen durch eine Decke tropfendendem Abwasser gewaltsam eine Wohnungstüre öffnen mussten. Das Retten von verstiegenen Katzen, das Befreien von vergessenen Hunden und sogar das Einfangen von Schlangen stellen für die Löschkräfte Routinetätigkeiten dar. Durch die Einsatztätigkeit ist man auch mit allen Varianten von Wohnungen vertraut. Es gibt penibel gereinigte Luxuswohnungen, weniger zusammengeräumte Durchschnittswohnungen und - am unteren Ende der Skala - sogenannte Sammlerwohnungen und Sandlerwohnungen. Dass man nach dem Öffnen einer Türe aber mit einem Schwein, welches in der Wohnung gehalten wird konfrontiert ist, überraschte selbst erfahrene Feuerwehrmänner.

Schwein gehabt!

Die Wohnung war mit Unrat und Fäkalien total verdreckt. Außer dem armen Schwein (ca. 70 kg) wurden 5 Schlangen (Tigerpythons), 13 Katzen und ein kleines totes Krokodil vorgefunden. Der ursprüngliche Auslöser für den Einsatz, ein verstopfter Abfluss im WC, konnte rasch repariert werden. Für die restlichen Schweinereien wurden die fachlich zuständigen Behörden aktiviert.

Auch Schlangen im Saustall!

In der Wohnung hauste nicht nur ein Schwein

Es ist bekannt, dass man Schweine stubenrein erziehen kann. Von einer artgerechten Haltung kann in einer Wohnung deshalb aber keine Rede sein!

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