Montag 1. Mai 2017

6. April 2013

Humor

Tiere für den Löscheinsatz

Es ist hinlänglich bekannt, dass bei der Wiener Feuerwehr auch schon Frauen in den Einsatzdienst aufgenommen werden. Da durch eine derartige Maßnahme die Personalkosten aber nicht geringer werden, wird im Sinne der Sparpakete nach Alternativen gesucht. Für Sie getestet: Tiere für den Löscheinsatz Prädestiniert für Großbrände ist selbstverständlich der Elefant. Die Vorteile dieser Rasse liegen in der Brandbeständigkeit, dem großen Löschmitteltank sowie in dem bedienerfreundlichen Rüssel, welcher seitens des Einsatzpersonals kein großes Umlernen erforderlich macht, da eine gewisse Ähnlichkeit mit den bisher in Verwendung stehenden Feuerwehrschläuchen gegeben ist. Die Nachteile liegen in den hohen Wartungskosten und der relativ geringen Höchstgeschwindigkeit. Für Brände, bei denen das zielgenaue Aufbringen von Löschmittel erforderlich ist, führt derzeit kein Weg am Lama vorbei. Bei diesem Tier können die Wartungskosten wegen der sprichwörtlichen Genügsamkeit bewusst vernachlässigt werden, die Probleme ergeben sich bei dieser Rasse vor allem am Ausbildungssektor, da nicht so gelehrig wie der Elefant. Eine kostengünstige wie einfache Alternative stellt der Löschhund dar. Da hier das Angebot die Nachfrage noch bei weitem übersteigt, kann mit einem günstigen Preis – Leistungsverhältnis gerechnet werden. Probleme gibt es noch mit der flammhemmenden Imprägnierung des Felles, welche sich erst im Versuchsstadium befindet. Innovative Hundebesitzer sind aufgefordert, eigene Experimente mit Hilfe brennbarer Flüssigkeiten durchzuführen. Die Enttäuschung schlechthin stellte im Testbetrieb der Feuersalamander dar, da er trotz des viel versprechenden Namens maximal zum Ausdrücken von Zigaretten oder Zigarrenresten geeignet ist. Um so positivere Erfahrungswerte gibt es hingegen vom Testbetrieb der Giraffe zu melden. Menschenrettungen aus höheren Geschossen stellen keine Probleme mehr da, sofern die zu rettenden Personen genügend Grünfutter zum Anlocken bei der Hand haben.

Giraffe beim Auffüllen des Löschwassertanks

Keine Testergebnisse liegen hingegen vom allgemein bekannten Krokodil vor. Hier gibt es nicht nur keine Berichte, sondern auch sonst keine Lebenszeichen von den unabhängigen Testern mehr. Gerüchteweise beeinflusst das Krokodil das Betriebsklima in ungünstiger Weise, was keinesfalls toleriert werden kann.

Löschkuh: Das serienmäßige Verteilerstück ist deutlich zu erkennen

Ganz anders verhält es sich mit der freundlichen Löschkuh, welche durch ihr serienmäßig eingebautes Verteilerstück besticht. Auch dem Rochen kann eine große Zukunft im Löschwesen vorausgesagt werden; er wird in absehbarer Zeit die hinlänglich bekannte Feuerpatsche ersetzen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die gentechnische Industrie bereits an weiteren Tieren für den Löscheinsatz arbeitet. Der Feuerwehrmann darf also weiteren Entwicklungen gespannt entgegenblicken.
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