Donnerstag 19. Oktober 2017

6. April 2013

Humor

Es brennt und keiner kann´s löschen!

Am 5. November 2003 rief eine Dame gegen Mitternacht den Notruf der Rettung und erklärte: „Bei mir brennt´s im Hals!“ Da die Frau aber heiser war, verstand der Beamte am anderen Ende der Leitung: „Bei mir brennt´s im Haus!“ Auf die besorgte Rückfrage, ob es denn stark brenne, erklärte die Dame, dass es immer stärker werde. Manchmal gibt es Missverständnisse, die grundsätzlich banalen Ereignissen eine unwahrscheinlich starke Eigendynamik verleihen. Mit genau so einer verfahrenen Situation sind wir bei dieser Geschichte konfrontiert. Die Dame meldete bei ihr brenne der Hals, der Rettungsdisponent verstand bei ihr brenne das Haus. Folgerichtig wurde von der Rettung unverzüglich die Feuerwehr verständigt, was zur Folge hatte, dass eine sogenannten Löschbereitschaft – bestehend aus fünf Feuerwehrfahrzeugen - mit Blaulicht und Folgetonhorn mitten in der Nacht zum vermeintlichen Einsatzort in der Schlosshofer Straße rasten. Dort konnte das kleine Missverständnis relativ rasch aufgeklärt werden. Man muss allerdings zur Kenntnis nehmen, dass – wenn es im Hals brennt – auch eine schnelle Intervention der Löschkräfte mit insgesamt 24 Mann zu keinem positiven Einsatzerfolg führt. Das sind eben die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Wiener Feuerwehr!

Da drinnen hat´s gebrannt (Symbolfoto)

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