Dienstag 26. September 2017

6. April 2013

Sport/Kultur

Feuerwehrfest 2006!

Das ist der Oberbrandrat Ing. Ernst Klammer. Der ist kein Guter. Schaut euch das Bild genau an, denn so oft ist der Ernstl, wie er auch genannt wird, nicht zu sehen. Der Ernstl wohnt nämlich völlig zurückgezogen und abgeschieden in der Hauptfeuerwache "Floridsdorf". Seit dem Feuerwehrfest 2006 lebt er ein Leben voller Angst. Mit gutem Grund. Begonnen hat alles beim Feuerwehrfest 2004. Da war der Ernstl Opferdarsteller bei einem Verkehrsunfall und vorher frech. Es war daher eine absolut legitime und logisch nachvollziehbare Maßnahme ihm - während er auf einer Bahre festgeschnallt war - ein Küberl zu verpassen. Hier kann man sich nochmals das Video ansehen und auch zwei Jahre danach muss man sagen, dass es sich bei dieser Aktion um eine angemessene, saubere Sache gehandelt hat. Ganz anders beim Feuerwehrfest 2006: Das war eine ganz üble Verschwörung gegen den beliebten und attraktiven Öffentlichkeitsarbeiter, der für seine zurückhaltende Art und Diskretion weit über die Grenzen seines Ausrückebereiches bekannt ist. In diesem Jahr hat sich dieser ausgesprochen fesche und gescheite Offizier bereit erklärt, die Stunts zu fahren und das Opfer bei einem Schadstoffeinsatz darzustellen. Dem Ernstl ist es jedenfalls gelungen ein paar finstere Gestalten für ein unwürdiges Vorhaben zu gewinnen und so wurde der festgeschnallte Offizier mit Ahornsirup übergossen und anschließend gefedert. Die Art dieser Maßnahme – angelehnt an „Teeren und Federn“ muss als völlig altmodisch bezeichnet werden. Unter Umständen hängt das mit dem fortgeschrittenen Lebensalter vom Ernstl zusammen, dass er diesen Weg gewählt hat. Diese Art von Behandlung eines Kollegen wird in aller Entschiedenheit abgelehnt da unwürdig, gemein und mit hohem Reinigungsaufwand verbunden.

Die fortschreitende Verrohung der Gesellschaft gibt zu denken, da eine vollkommen unabhängige FIREFIGHTER-Reporterin berichtete, dass sie noch nie so viele fröhliche Gesichter bei der Feuerwehr gesehen hat, wie bei dieser Aktion. Es ist übrigens vollkommen entbehrlich, den Öffentlichkeitsarbeiter mit angedeutetem Flügelschlag und Quaken zu begrüßen. Auch das Gerücht, dass der Offizier zu Einsätzen nicht mehr mit Alarmgong sondern mit dem Ententanz alarmiert wird, entbehrt jeder Grundlage.

Hier der Crash vom Samstag (Video - hier klicken)!

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