Dienstag 26. September 2017

6. April 2013

Sport/Kultur

Race Around Austria

Am 12. August 2011 fand eines der härtesten Radrennen Europas statt, das RACE AROUND AUSTRIA. Mit einer Renndistanz von 2200 km und 30.000 Höhenmeter startete die Tour in Schärding Oberösterreich. Die Strecke führte entlang der Grenze rund um Österreich mit Zielankunft in Schärding um. Der Zugskommandant der Sektion „2 „ 1.HBM Goldinger Christian und sein bester Freund und Trainingspartner Alois Lang stellten sich dieser Herausforderung als 2er Team TREK MOUNTAINBIKER. Mit einer Gesamtzeit von 3 Tagen, 21 Stunden und 51 Minuten erreichten sie den 3. Rang in der 2er Teamwertung. Aufgrund eines Navigationsfehlers verpassten sie um 1 Stunde und 2 Minuten den 2. Rang! Trotz des Navigationsfehlers sind die Beiden mit Ihrer Leistung bei dieser Tour sehr zufrieden.

Auf diesen Wettbewerb bereiteten sich die Beiden schon 9 Monate lange vor. Insgesamt 17.000 Trainingskilometer mit dem Rad oder bei schlechtem Wetter am Ergometer brachten schlussendlich die Grundausdauer, und das Projekt RACE AROUND AUSTRIA konnte starten. Der eigentliche Teamchef dieses Unternehmens, ohne den das Vorhaben in dieser Form gar nicht durchführbar gewesen wäre, ist Fritz TROESTL (Sportlehrer, Trainingsberater und vieles mehr – zu finden unter TROESTL-ATHLETES im Internet). Er hat die komplette Planung bezüglich Taktik, Fahrerwechsel, Wechsel der Besatzung im Begleitfahrzeug minutiös erstellt, und dem gesamten Team somit ermöglicht, mit einer tollen Zeit gesund und wohlbehalten ins Ziel nach Schärding zu gelangen.

Kurz zur Teamtaktik: Bis auf wenige Ausnahmen wurde alle 2 Stunden gewechselt. Die Ausnahmen bildeten die Nächte, in denen jeweils ein Fahrer einmal 3 Stunden fahren musste, damit der Teampartner sich etwas länger erholen konnte. Aber richtiges Schlafen, entweder im Pacecar oder im Wohnmobil, war nicht möglich. Zur Strecke: RACE ACROSS AMERIKA hat die doppelte Streckenlänge, aber die gleiche Höhenmeteranzahl und einen gravierenden Unterschied – in Amerika liegt die Steigung bei max. 8 %, in Österreich hingegen sind Rampen von 16 bis 18 % Steigung zu bewältigen, das geht dann ganz gewaltig in die Oberschenkel. Das Wetter zeigte sich von allen Seiten, von Sonnenschein bis strömendem Regen war alles vorhanden.

DAHER AN DIESER STELLE EIN GROSSES DANKENSCHÖN AN DAS SUPER BETREUERTEAM !!!!! Gabriele GOLDINGER (sicherlich von „D“ Ref. C2 bekannt), war im Wohnmobil für die Versorgung nicht nur der beiden Rennfahrer, sondern mit Unterstützung von Silvia LANG auch der gesamten Crew verantwortlich. Silvia LANG die Frau des Teamgefährten Alois, saß aber auch fast die halbe Renndistanz am Beifahrersitz des Pacecars (welches permanent hinter dem Rennfahrer herfahren muss um diesen zu schützen – vor allem in der Nacht – und mit dem Notwendigsten zu versorgen), um anhand des Roadbooks zu navigieren und den Rennfahrer mit den notwendigen Getränken, Riegeln und sonstigen zu versorgen. Weiters gehörten zu dem Team: Gerhard JANAK (Masseur und Pacecarfahrer), Mario HLUBUCEK (Fahrer des Wohnmobils), Harald MAYR (Pacecarfahrer, Navigation), Michael LANG (mobile Versorgung und Fotos) und Elisabeth BARTA (Navigation). Es hat trotz so mancher Schwierigkeiten und Kleinigkeiten großen Spaß gemacht, und wir werden sehen welche Herausforderungen die Zukunft bringen wird – man soll ja nicht bequem werden-Christian Goldinger

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