Samstag 24. Juni 2017

6. April 2013

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Sicherheit beim Umgang mit Feuerwerkskörpern

Wer zum Jahreswechsel auf die Verwendung von Raketen und Knallkörpern nicht verzichten kann, sollte folgende Tipps berücksichtigen: In Österreich ist das Alter des Anwenders, die Art des Feuerwerks und die örtliche Zulässigkeit der Verwendung im Pyrotechnikgesetz genau geregelt. Diese Auflagen sind selbstverständlich zu berücksichtigen! Beim Transport und bei der Lagerung von pyrotechnischen Gegenständen ist darauf zu achten, dass es zu keiner unvorhergesehenen Zündung kommen kann. Es wir jedem einleuchten, dass man derartige Gegenstände nicht auf Öfen oder Heizkörper legt, aber auch das gemeinsame Verwahren eines Krachers mit der Reibfläche einer Zündholzschachtel in der Hosentasche kann überraschende Folgen haben! Die aufgedruckte Gebrauchsanweisung ist genauestens einzuhalten! In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass es beim Basteln von Feuerwerkskörpern oder Böllern jedes Jahr zu schweren Unfällen kommt. Daher der Tipp der Firefighter-Redaktion: Finger weg vom Selberbasteln, sonst sind die Finger weg! Die Wiener Feuerwehr muss jedes Jahr zu Silvester ca. 100 zusätzliche Einsätze durchführen, die mit Feuerwerkskörpern zusammenhängen. Eine sehr häufige Brandursache stellen Raketen dar, welche auf Balkone oder in geöffnete Fenster geschossen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Knallkörpern nur dann zulässig ist, wenn dadurch niemand gefährdet werden kann. Wer in einer Menschenmenge Knallkörper zündet, wird sich unter Umständen mit einer Klage wegen Körperverletzung konfrontiert sehen! Beim Versagen von Raketen oder Knallkörpern darf man keinesfalls versuchen, den Gegenstand in die Hand zu nehmen und wieder anzuzünden! Man sollte in so einem Fall längere Zeit warten und dann den pyrotechnischen Gegenstand mit ausreichend viel Wasser löschen. Abschließend noch eine persönliche Feststellung des Redakteurs: Es knallt viel zu viel auf dieser Welt und ein Verzicht auf sinnlose Knallerei ist ein Zeichen geistiger Reife. Außerdem stellt sich die Frage, wie die Tierwelt dazu kommt, sich von dieser durchaus vermeidbaren Lärmbelästigung terrorisieren lassen zu müssen. Die einzig zulässige Geräuschentwicklung zum Jahreswechsel sollte ein verhaltenes Ploppen von Sektkorken sein! Viel Gesundheit und Erfolg im Jahr 2005 wünscht Alexander Markl
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