Samstag 25. März 2017

6. April 2013

Über uns

Die Helfer Wiens wirken präventiv

Das Ziel ist Wissensvermittlung um sich selbst, seiner Familie und seinen Nachbarn in Notfällen helfen zu können bis organisierte Hilfe eintrifft.
Vor Unglücksfällen ist niemand gefeit. Weltkrisen, Atomkatastrophen, Chemieunfälle, Erdbebeben, Hochwasser – oder Sie können einfach wegen einer Grippe das Haus nicht verlassen. Unfälle und kleine wie große Katastrophen, von denen wir meistens über die Medien erfahren, erschüttern uns. Aber denken wir nicht oft: Mir ist ja nichts passiert, das kann mir nicht passieren? Und gehen wir dann nicht schnell wieder zum Alltag über, verdrängen jede Bedrohung, ohne uns auch nur zu überlegen, wie wir in einer Notsituation reagieren sollen? Dabei ist die tatsächliche Konfrontation mit Notsituationen gar nicht so unwahrscheinlich. Die kleinen Unfälle und Katastrophen, die nur wenige Menschen betreffen, geschehen sehr oft (Haushaltsunfälle, Kleinbrände, Sportunfälle, Verkehrsunfälle). Die großen Katastrophen passieren – glücklicherweise – äußerst selten, dafür sind viele Menschen von ihren Auswirkungen betroffen. Vergessen wir nicht: Nur weil ein Ereignis selten vorkommt, kann niemand ausschließen, dass es nicht doch schon morgen stattfindet. Wien ist in der glücklichen Lage, dass nach dem wählen einer Notrufnummer in kurzer Zeit mit dem Eintreffen der Hilfs- und Einsatzkräfte gerechnet werden kann und trotzdem kann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte durch richtiges Handeln z. B. Menschenleben gerettet werden. Aber was tun bei einem Großschadensereignis oder einer Katastrophe, wenn alle Hilfs- und Einsatzkräfte sowie Telefonleitungen überlastet sind? Die Helfer Wiens wollen Sie schon vorher informieren und motivieren, im Interesse ihrer eigenen Sicherheit initiativ zu werden und aufzeigen, dass Wissen nicht nur bei Katastrophen von Bedeutung sein kann und Leben rettet. Katastrophen haben die Eigenschaft, dass sie sich nur bedingt ankündigen. Denken sie zurück an die vielen Hochwasserbetroffenen vor zwei Jahren. Nehmen Sie sich etwas Zeit und beantworten Sie für sich selbst folgende Fragen: Was würde ich bei einer Katastrophe tun? Habe ich für mich und meine Familie vorgesorgt? Wie sieht es mit meiner Versorgung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente) im Falle einer Natur- oder Umweltkatastrophe aus? Wird es möglich sein wie gewohnt im Supermarkt einzukaufen oder in der Apotheke die erforderlichen Medikamente zu besorgen? Werden die Hilfs- und Einsatzorganisationen im Falle eines Großschadensereignisses für mich erreichbar sein? Oder werde ich mit erheblichen Wartezeiten rechnen müssen? Wie überbrücke ich diesen Zeitraum und bin ich dafür vorbereitet? Ist es möglich für Krisensituationen meine Wohnung zum „Behelfs- Schutzraum“ durch einfache Vorkehrungen vorzubereiten? Der Zivilschutzgedanke beruht auf zweifacher Vorsorge: Die Stadt Wien hat ein dichtes Sicherheitsnetz für die Bevölkerung aufgebaut, das im Krisenfall blitzartig zu arbeiten beginnt. Der einzelne ist aber in einer besseren Position, wenn er vorausschauend für sich und seine Familie vorsorgt. Die professionellen Helfer können nicht gleichzeitig überall sein. Selbstschutz ist ein Akt der Vernunft, nicht der Ängstlichkeit. Die beste Chance eine Krise zu bewältigen liegt in der rechtzeitigen Vorsorge. Die Helfer Wiens helfen ihnen gerne dabei. Wolfgang Kastel Landesgeschäftsführer Die Helfer Wiens Kostenlose Broschüren und Seminarangebote bei: Die Helfer Wiens Tiefer Graben 4/5 1010 Wien Tel. 01 533 71 06 e-mail: office@diehelferwiens.at Homepage: www.diehelferwiens.at
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