Donnerstag 25. Mai 2017

6. April 2013

Über uns

Feuerwache AKH Tätigkeitsbericht 2008

Das Jahr 2008 war von den intensiven Vorbereitungen, welche im Zusammenhang mit der Fußballeuropameisterschaft EURO 08 standen, geprägt. Von der FW AKH wurden entsprechende Alarm- und Einsatzpläne in enger Zusammenarbeit mit der MA 68, dem AKH und diversen anderen Dienststellen erstellt. Die Kollegen der FW AKH wurden in diese Pläne eingewiesen und weitere ergänzende Schulungen, welche in unmittelbarem Zusammenhang mit der Großveranstaltung standen (Einschulung Landesgrundnetz, Krisenstab AKH, Massenanfall von Patienten, Erste Hilfe Kurse, Verkehrskonzept, BOS Funksystem usw.) wurden durchgeführt.

Dekontaminationszelt

Gemeinsam mit der Ärztlichen Direktion des AKH wurden Maßnahmen gesetzt, um die beiden Dekontaminationseinrichtungen des Hauses – fixe Dekontaminationseinheit im Bereich der Notfallaufnahme und das mobile Dekontaminationszelt – während der Großveranstaltung betreiben zu können.

Um den Betrieb des 2008 umgebauten Hubschrauberlandeplatzes sicherzustellen, wurden nachstehende Maßnahmen gesetzt. Die Planer und ausführenden Firmen wurden brandschutztechnisch beraten. Die Kollegen der FW AKH wurden in die Handhabung der Brandbekämpfungs- und Sicherheitseinrichtungen eingewiesen. Sämtliche Mitarbeiter der FW AKH wurden zum Flugplatzeinsatzleiter von der Fa. Austro - Control ausgebildet. In beiden Dienstgruppen wurden Löschübungen am Hubschrauberlandeplatz abgehalten, wobei sämtliche Lösch- und Sicherheitseinrichtungen beübt wurden.

Neben diesen Ausbildungseinheiten, welche im Zusammenhang mit der EURO 08 standen, wurde besonderer Wert auf die laufende Aus- und Weiterbildung der Kollegen der FW AKH gelegt. So wurden Grundausbildungskurse, Orts- und Anlagenkundekurse, Ausbildungseinheiten der jungen Kollegen für den Nachrichtendienst sowie die seitens des Bedienstetenschutzes notwendigen wiederkehrenden Schulungen abgehalten. Vom Fahrdienst wurden Maschinistenausbildungen für das Lenken der LOF, MTF, USF, NSF, BLF und VLF abgehalten und nach erfolgter Wissensüberprüfung die entsprechenden Fahrberechtigungen erteilt.

Fuhrpark Feuerwache AKH

Besonderes Augenmerk wurde auf die laufende Orts- und Anlagenkundeweiterbildung der Mannschaft gelegt. Die Offiziere nahmen an den Offiziersfortbildungsveranstaltungen der MA 68 teil. Dieses Ausbildungsprogramm wurde mit zahlreichen Übungen im AKH sowie im Brandübungshaus und der Schadstoffübungsanlage der MA 68 ergänzt. Im Herbst wurde ein neues Ausbildungskonzept, welches von der Grundausbildung über den Branddienst-, den Technischen Hilfsdienst- und den Schadstoffdienstkurs bis zur Chargenschule komplett überarbeitet wurde, erstellt.

Branddienstübung

Auf dem Personalsektor kam es zu einer Neubesetzung des Sektionsleiters. Ebenso wurden drei Jungmänner von der Grundausbildung in den 24-Stunden Wechseldienst übernommen. Um die Dienstposten der FW AKH an jene der MA 68 anzugleichen, wurde ein Dienstpostenaufwertungsantrag für die Kollegen der FW AKH seitens der Sektionsleitung gestellt, welcher sowohl von der Technischen Direktion des AKH als auch von der Feuerwehrdirektion unterstützt und an die zuständige MA 2 weitergeleitet wurde. Ein ausgewogener Investitionsplan, welcher die finanziell angespannte Situation des AKH berücksichtigt, wurde vom Sektionsleiter erstellt und in den Grundzügen von beiden Direktionen genehmigt. Die TDR des AKH wird diesen Plan in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umsetzen, um sowohl den Fuhrpark, die Ausrüstung als auch die Alarmzentrale wieder an den Stand der Technik heranzuführen. Im Geschäftsbereich des Nachrichtendienstes wurden zahlreiche Arbeiten durchgeführt, welche zu einer Verbesserung der Technik in der Alarmzentrale führten. So wurden Abstimmungsgespräche zur Verbesserung der Brandmeldeanlage, der Brandfallsteuerzentralen der digitalen Evakuierungseinrichtung und der Objektfunkanlage geführt. Die Brandschutz- und Alarmpläne wurden evaluiert und entsprechende Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Diese sollten nach und nach umgesetzt werden. In periodischen Abständen wurden die TUS-Anschlüsse sowie die Evakuierungsanlage überprüft. Ein Motivenbericht für den Umbau der Alarmzentrale wurde erstellt und an die TDR des AKH weitergeleitet. Auf den Vorbeugenden Brandschutz wurde im Berichtsjahr besonderes Augenmerk gelegt. Die Offiziere waren an unzähligen Bauprojekten des Hauses als Amtssachverständige für Brandschutzangelegenheiten eingebunden. Von den Kollegen der FW-AKH wurden mehrmals täglich die Baustellen kontrolliert, wobei festzustellen ist, dass nicht zuletzt deshalb der Baustellenbrandschutz im AKH nachhaltig verbessert wurde. Neben all diesen Tätigkeiten, welche zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unbedingt notwendig sind, wurden von der Feuerwache AKH im Berichtsjahr 1666 Einsätze gefahren
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